Kategorie: Allgemein

Achtsamkeits-Meditations-Kurse (6x)

Sarah und Christa werden im Mai / Juni 2022 je einen 6-wöchigen Einführungskurs in die Achtsamkeits-Meditation (Vipassana / Metta) anbieten.
Die Kurse finden beide im Soulspace Thun statt.
Sarah`s Kurs beginnt am Mittwoch 4. Mai von 19:45 – 20:45 Uhr
und
Christa`s Kurs beginnt am Freitag 13. Mai von 17:00 – 18:00 Uhr
Die Kurseinheiten:
6 x 1 Stunde
Die Kurse finden auf Spendenbasis statt.
Im Kalender findest du mehr Infos dazu, dort kannst du dich bei Interesse gerne anmelden. Die Plätze sind begrenzt.

Herzlich Willkommen, wir freuen uns sehr!
Liebe Grüsse

Christa & Sarah

Pop-Up-Kino: «The Last Pig» 20.5.22

Schweinenasen schnuppern an einer Hand

Herzlich Willkommen zum Kinoabend im Soulspace!
Wir freuen uns, am Freitag, 20. Mai 2022 in Zusammenarbeit mit «Filme für die Erde» den berührenden Film «The Last Pig» zu zeigen.
Infos zum Pop-Up-Kino und «Filme für die Erde» findest Du hier.

Türöffnung: 19:30 Uhr
Filmstart: 20:00 Uhr
Eintritt: Kollekte

The Last Pig (2018)

Landwirt Bob steckt in einem Dilemma. Einerseits möchte er seinen Schweinen das bestmögliche Leben bieten. Denn für ihn haben die intelligenten Tiere ihre eigene Würde, Schönheit und Daseinsberechtigung – unabhängig von ihrem Nutzen für uns. Doch mit ihrem Fleisch verdient er auch seinen Lebensunterhalt. Wie kann er seine Werte mit seinem Tun in Einklang bringen? Nach 10 Jahren Schweinezucht trifft er schliesslich eine mutige Entscheidung.
«The Last Pig» begleitet Bob in seinem letzten Jahr auf dem Hof und lässt uns an seinem persönlichen Wandel teilhaben. Eine berührende Geschichte über Mut und den Wert des Lebens. 

Allison Argo / 2018 / 60 min / Englisch mit deutschen Untertiteln

Trailer «The Last Pig»

Djembe-Advanced 11./12. Juni 22

Djembe- und Basstrommelworkshop für Trommelnde, denen die Grundlagen der Spieltechnik an Djembes oder anderen Handtrommeln und einfache Grundstimmen vertraut sind.
Alle Infos und auch Folgeworkshops findest du hier unter Djembe- und Basstrommel-Workshops.
Bei Fragen kannst du dich direkt per Mail oder Telefon an Pesche wenden.
Let’s groove!

Die nächsten Workshopdaten

Willkommen – Unsere Vision

Willkommen bei Soulspace – Raum für Achtsamkeit

Soulspace – Raum für Achtsamkeit – das Meditationszentrum direkt am Bahnhof Thun. Die Förderung des Friedens auf diesem Planeten ist uns wichtig. Unsere Vision ist es, einen Ort der Begegnung für jung und alt anzubieten, in dem Austausch, Lernen, Ausdruck, Weiterbildung, Bewegung, Stille und Einfach-Sein möglich ist. Wir wünschen uns, dass wir mit dem Angebot des Soulspace Mitgefühl, Respekt für alle Lebewesen, Bewusstheit und einen achtsamen Umgang mit den Wundern dieser Erde fördern und leben können.

Es ist uns ein Anliegen, Räume zu schaffen, in dem möglichst alle willkommen sind. Wir bemühen uns, unsere Kurse möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, im Wissen, dass unsere Möglichkeiten begrenzt sind. Alle sind willkommen, Kinder, junge Erwachsene bis zu älteren Menschen, mit Körpern aller Grössen und Formen, mit Fähigkeiten oder Herausforderungen, ob sichtbar oder unsichtbar. Die Soulspace-Räumlichkeiten sind rollstuhlfreundlich.
Du bist willkommen mit oder ohne Vorkenntnissen, mit allen Freuden und Sorgen und der Vielfalt an Gefühlen, die du in dir trägst. Du bist willkommen unabhängig von deinem wirtschaftlichen Hintergrund und deiner aktuellen Situation. Alle Sprachen, Kulturen, Glaubensrichtungen, die Vielfalt an Geschlechtern und alle sexuelle Orientierungen sind willkommen.
Mit der ganzen Komplexität unserer Identität – du bist willkommen genau so wie du bist.

  • Ethik

    Wir fühlen uns verbunden mit den „Fünf Achtsamkeitsübungen“, welche eine buddhistische Vision einer globalen Spiritualität und Ethik beschreiben. Wir verstehen sie als Richtlinien und als eine Praxis, die uns helfen kann, unser Leben nach ethischen Grundsätzen auszurichten.

    GEWALTLOSIGKEIT
    Im Bewusstsein des Leidens, das durch die Zerstörung von Leben entsteht, bin ich entschlossen, das Leben von Menschen, Tieren, Pflanzen und unserer Erde zu schützen. Ich bin entschlossen, nicht zu töten, es nicht zuzulassen, dass andere töten, und keine Form des Tötens zu unterstützen, weder in der Welt noch in meinem Denken oder in meiner Lebensweise.

    GROSSZÜGIGKEIT
    Im Bewusstsein des Leidens, das durch Ausbeutung, soziale Ungerechtigkeit, Diebstahl und Unterdrückung entsteht, bin ich entschlossen, Grosszügigkeit in meinem Denken, Reden und Handeln zu praktizieren. Ich bin entschlossen, nicht zu stehlen und nichts zu besitzen, was anderen zusteht. Ich werde meine Zeit, Energie und meine materiellen Mittel mit denen teilen, die sie brauchen. Ich bin entschlossen, „Rechten Lebenserwerb“ zu praktizieren, um so dazu beizutragen, das Leiden der Lebewesen auf dieser Erde zu verringern und den Prozess der globalen Erwärmung umzukehren.

    WAHRE LIEBE
    In dem Bewusstsein, dass Körper und Geist eins sind, bin ich entschlossen, geeignete Wege zu erlernen, um gut mit meiner sexuellen Energie umzugehen und die vier grundlegenden Elemente wahrer Liebe – liebevolle Güte, Mitgefühl, Freude und Unvoreingenommenheit – zu entwickeln, so dass mein eigenes Glück und das Glück von anderen wachsen kann.

    KOMMUNIKATION
    Im Bewusstsein des Leidens, das durch unachtsames Sprechen und aus der Unfähigkeit, anderen zuzuhören, entsteht, bin ich entschlossen, liebevolles Sprechen und mitfühlendes Zuhören zu üben, um Leiden zu lindern. Ich bin entschlossen, keine Nachrichten zu verbreiten, wenn ich nicht sicher bin, dass sie der Wahrheit entsprechen, und Äußerungen zu unterlassen, die Trennung oder Uneinigkeit verursachen können.

    GENÜGSAMKEIT
    Im Bewusstsein des Leidens, das durch unachtsamen Konsum entsteht, bin ich entschlossen, auf körperliche und geistige Gesundheit für mich selbst, meine Familie und meine Gesellschaft zu achten, indem ich achtsames Essen, Trinken und Konsumieren praktiziere. Ich bin entschlossen, nicht zu versuchen, Einsamkeit, Angst oder anderes Leiden zu überdecken, indem ich mich im Konsum verliere. Ich werde möglichst auf eine Weise konsumieren, die Frieden, Freude und Wohlergehen sowohl in meinem Körper als auch im kollektiven Körper unserer Erde bewahrt.

    Die „Fünf Achtsamkeitsübungen“ sind adaptiert von Zen-Meister Thich Nhat Hanh & Plum Village.

  • Kommunikation

    Die folgenden neun Punkte sind „Vereinbarungen für multikulturelle Interaktionen“, welche das East Bay Meditation Center (EBMC) definiert hat. Sie helfen uns in der eigenen Reflexion und schaffen ein respektvolles Klima, in dem möglichst alle zu Wort kommen können.

    AUSPROBIEREN
    Sei bereit, neue Ideen oder Wege, Dinge zu tun, „auszuprobieren“, auch wenn du sie (noch) nicht kennst und es nicht deiner bevorzugten/gewohnten Art entspricht.

    SELBST-FOKUS PRAKTIZIEREN
    Sprich über deine eigenen Erfahrungen. Sprich nicht für eine ganze Gruppe und äussere keine Annahmen über die Erfahrungen anderer.

    DEN UNTERSCHIED ZWISCHEN ABSICHT UND WIRKUNG VERSTEHEN
    Versuche, die Wirkung zu verstehen und anzuerkennen. Die Wirkung von etwas Gesagtem zu leugnen, indem mensch sich auf die Absicht konzentriert, ist oft destruktiver als die anfängliche Interaktion.

    ÜBE „BEIDE / UND“
    Wenn du sprichst, ersetze „aber“ durch „und“. Diese Praxis würdigt und anerkennt mehrere Realitäten.

    SICH SELBST UND ANDERE NICHT BESCHULDIGEN & BESCHÄMEN
    Übe dich darin, geschicktes Feedback zu geben.

    EINEN SCHRITT NACH VORNE / ZURÜCK MACHEN
    Ermutige alle Anwesenden zur vollen Teilnahme. Achte darauf, wer spricht und wer nicht. Wenn du dazu neigst, oft zu sprechen, ziehe in Betracht, dich zurückzunehmen und umgekehrt.

    ÜBE ACHTSAMES ZUHÖREN
    Versuche zu vermeiden, zu planen, was du sagen wirst, währenddem du anderen zuhörst. Sei bereit, dich überraschen zu lassen und Neues zu lernen. Höre mit deinem ganzen Wesen zu.

    VERTRAULICHKEIT
    Nimm das Gelernte, Gehörte und dir Anvertraute mit nach Hause, aber identifiziere niemanden ausser dich selbst, jetzt oder später. Wenn du mit jemandem etwas in Bezug auf das, was er*sie in diesem Treffen gesagt hat, vertiefen möchtest, frage die Person zuerst und respektiere ihre Wünsche.

    DAS RECHT ZU PASSEN
    Du kannst sagen „Ich passe“, wenn du nicht sprechen möchtest.

Unterstützung Soulspace

Seit Jahrzehnten führen wir unser Kurszentrum als Privat-Personen. Die Kurslokalitäten sowie Lebensunterhalt finanzieren wir privatwirtschaftlich durch unsere Angebote. Im Juni 2019 wagten wir den Schritt, mit unserem Kurszentrum direkt zum Bahnhof Thun umzuziehen. Mit viel Enthusiasmus, Herzblut und Idealismus entstand unsere Vision «Soulspace – Raum für Achtsamkeit» – darüber sind wir sehr glücklich.

Nur acht Monate nach unserer Eröffnung erreichte Covid 19 unser Land, was massiv einschränkende Massnahmen bis hin zu Lockdowns zur Folge hatte. Nur durch grosszügige Spenden von unseren treuen Freund*innen, Kund*innen und dem Entgegenkommen von unseren Vermietenden konnten wir die monatelangen Schliessungen und Einschränkungen im Betrieb überstehen. Dass der Begegnungsort Soulspace überleben konnte, ein Ort, der unterdessen für viele Menschen zu einem spirituellen Zuhause geworden ist, macht uns sehr dankbar!

Dennoch haben die letzten beiden Jahre ihre Spuren und eine finanzielle Lücke hinterlassen.

Durch Inspiration unserer Kundschaft ist die Idee von Gönnerbeiträgen entstanden. Mit einer Spende als Soulspace Gönner*in kannst du einerseits dabei helfen, die Last für Unterhalt und Betrieb auf mehrere Schultern zu verteilen, und andererseits möchten wir mit den Spenden auch Unterstützung für Menschen anbieten, die sich aus finanziellem Hintergrund keinen Kurs leisten könnten.
Als Gönner*in besteht die Möglichkeit, das Projekt Soulspace entweder mit einem einmaligen oder mit einem monatlichen Betrag deiner Wahl zu unterstützen.

Für deine Grosszügigkeit danken wir dir von Herzen!

Orang-gelbe Ringelblumen und Kamille


Konto-Angaben

Valiant Bank – Steffisburg
IBAN: CH76 0630 0355 4815 9750 4
Ch. Zaugg – P. Tschanz
Rampenstrasse 1, 3600 Thun
Mitteilung: Soulspace



Meditation mit Martin Kalff 23.-25.9.22

Metta — Praxis des Wohlwollen für alle Wesen

Es ist uns eine grosse Ehre, den Gastlehrer Martin Kalff mit einem Meditationskurs zum Thema „Metta“ im Soulspace Thun begrüssen zu dürfen. Übersetzungen für Metta sind: Freundlichkeit, liebende Güte, aktives Interesse an Anderen, Liebe, Freundschaft, Sympathie.

Metta – Meditation über unermessliches Wohlwollen

In einer Zeit, in der an vielen Orten Gewalt herrscht und wir mit drängenden Problemen wie dem des  Klimawandels konfrontiert sind, ist es wichtig, die inneren Kriege zu beenden und in Harmonie mit unserer inneren Welt zu leben.

Haben wir einmal innere Ruhe gefunden und unsere eigenen Anteile liebevoll angenommen, finden sich leichter Wege, diese Haltung auch im Aussen zu leben.

Mit diesem Ziel üben wir die Meditation des unermesslichen Wohlwollens. Dieses Wohlwollen ist unermesslich, weil auf uns selber, alle inneren Anteile und alle Lebewesen konzentriert, Menschen und Tiere.

Dabei unterstützt uns stille Sitzmeditation und Gehmeditation.

Der Kurs findet im Schweigen statt. Dies hilft, die eigene Ruhe zu finden.

Lockere Kleidung hilft. Sitzkissen und Stühle sind vorhanden. Meditation ist auch auf einem Stuhl möglich.

Freitag:  Einführung/Meditation 19:30 – 21:00 Uhr

Samstag: 9:30 – 17:00 Uhr

Sonntag: 10:00 – 12:30 Uhr

Zu Martin Kalff:
Es ist bezeichnend für Martin Kalff’s Lehrtätigkeit, dass er sich intensiv mit den Berührungspunkten zwischen Psychologie und Buddhismus auseinandersetzt und deshalb weltweit zu Vorträgen und Kursen eingeladen wird – sowohl von psychologischer wie meditativer Seite.
Er schloss Theologie an der Universität Zürich und Religionswissenschaften an der Columbia Universität in New York mit Schwerpunkt Buddhismus ab. Seit 1984 praktiziert Martin Kalff die Beratung mit der Methode des Sandspiels, welche die Psychologie von C.G. Jung zur Grundlage hat.
Martin Kalff (Dr. phil.) hatte 1969 die erste Gelegenheit in Dharamsala S.H. dem Dalai Lama in einer privaten Audienz zu begegnen. Dies war der Anfang einer langjährigen, intensiven Beschäftigung mit dem Tibetischen Buddhismus, welcher ihm von bedeutenden Lamas in Indien und Europa vermittelt wurde. Er war Übersetzer und Schüler von Gesche Jamapa Lodrö und seinem heutigen Nachfolger Lodrö Rinpoche, welche beide jahrelang am Buddhistischen Zentrum Zollikon lehrten. Höhepunkte sind seit Beginn die persönlichen Gespräche und privaten Belehrungen durch den Dalai Lama. 1994 erhielt Martin Kalff vom Dalai Lama die Erlaubnis selber Dharma zu lehren.
Martin Kalff ist Mitbegründer und gegenwärtig Präsident des Buddhistischen Zentrums in Zollikon (BZZ oder tibetisch Yiga Choezin), das vor 40 Jahren begründet wurde. Am BZZ vermittelt er eine breite Palette von regelmässigen Kursen und Einzelveranstaltungen. Diese reichen von Achtsamkeitsmeditationen (Shamata), welche in offener Weise für Menschen mit oder ohne buddhistischem Hintergrund geeignet sind, bis zu traditionell tibetischen Übungsgruppen wie die Praxis der Vorbereitenden Übungen oder Vertiefungstage  zur Philosophie des Buddhismus.

Kurskosten:
Organisation & Miete Soulspace: 90.-
Wertschätzung für die Praxis und Lebensunterhalt für Martin Kalff: Dana (Empfehlung: je nach Situation, in der du dich befindest, mehr oder weniger rund um 200.-)


  • Was ist Dana?

    Dana ist eine „Praxis des Gebens“ aus der buddhistischen Tradition. Dana bedeutet, dass der Betrag für den Kurs frei gewählt wird, so dass Menschen unabhängig von ihrer finanziellen Situation am Kurs teilnehmen können.

    Dana ist ein Pali-Wort und bedeutet „Grosszügigkeit“ oder „Geschenk“. Es ist direkt verwandt mit dem lateinischen Wort „donum“ und dadurch auch mit den englischen Wörtern „donate“ (schenken, spenden) und „donation“ (Spende, Stiftung). Die Weisheits-Lehren des Buddha werden als unbezahlbar betrachtet und deshalb umsonst und freigiebig weitergegeben. Bereits zu Zeiten des historischen Buddha und auch heute leben viele Dharma-Lehrende (und buddhistische Mönche und Nonnen) ausschliesslich von den Spenden und Gaben, die sie von der Laiengemeinde erhalten, nebst finanzieller Zuwendung teilweise auch Kleidung, Nahrung, Unterkunft und medizinische Versorgung.
    Es gibt jedoch weitere Aspekte, die weit über diese praktische Dimension hinausgehen: Der Akt der Grosszügigkeit ist von unschätzbarem Wert für die gebende Person selber. Es öffnet das Herz, vermindert für einen Moment die Selbstbezogenheit und räumt dem Wohlergehen anderer Bedeutung ein.

    Wir danken dir herzlich für deinen wertvollen Beitrag!